Mit 10 Minuten-Meditation zum entzündungsfreien Körper

Entzündungen in unserem Körper kommen immer häufiger vor. Ausgelöst werden diese Entzündungen durch Stress, ungesunde Ernährung, einer Erkrankung wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa oder äußeren Einflüssen. Leidest du an einer entzündlichen Erkrankung, habe ich einen perfekten Tipp für dich: Nimm dir morgens 10 Minuten Zeit und meditiere!

In diesem Artikel stelle ich dir eine Methode vor, mit der du innerhalb dieser 10 Minuten deine Entzündung bekämpfst. Diese Meditation ist zudem gut erweiterbar, falls du vorhast, länger als 10 Minuten zu meditieren.

Mein Hack: Entzündungsfrei durch Meditation

Setze dich aufrecht hin und atme mehrmals tief durch. Atme durch die Nase ein und durch den Mund aus. Konzentriere dich dabei auf die Luft, die du einatmest. Achte darauf, wie sie durch die Nase in die Lunge strömt und sich dadurch dein Bauch hebt und senkt.

Sobald du zur Ruhe gekommen bist, scanne deinen Körper. Beginne mit dem Kopf und arbeite dich runter bis zu den Fußzehen. Achte dabei besonders darauf an welchen Stellen du verspannt bist, wo du deine Entzündungen sind und an welchen Flächen dein Körper den Stuhl (oder einen anderen Gegenstand, auf dem du sitzt) berührt.

Nun begebe ich gedanklich zu der entzündeten Stelle. Stelle dir vor, wie Stelle geheilt wird. Stelle dir vor, wie die Entzündung immer weiter nachlässt, bis sie komplett weg ist. Und stelle dir dann vor, wie dein Leben mit dieser nicht-entzündeten Stelle ist.

Danach atmest du wieder tief durch und kommst zurück.

Wiederhole diese Übung jeden Morgen. Nach einigen Wochen wirst du sehen, wie es dir viel besser geht.

Bonus Hack: Schaffe dir eine besondere Atmosphäre, die du nur für das Meditieren nutzt. Zünde ein Räucherstäbchen und Kerzen an und schalte entspannende Meditationsmusik ein. Bei Spotify und YouTube findest du eine große Auswahl an geeigneten Melodien.

Warum ist Meditation entzündungshemmend?

In der Meditation arbeitest du mit deinen Gedanken. Positive Gedanken sind ein unglaublich gutes und wertvolles Instrument, um gesund zu werden. Das beste Argument hierfür ist der Placebo-Effekt. Zudem führst du deinen Körper in einen Ruhezustand.

Evolutionärer Flucht- und Kampfmodus

Evolutionär bedingt haben wir einen Flucht- und Kampfmodus, der uns früher geholfen hat, gegen gefährliche Tiere zu kämpfen bzw. vor ihnen zu fliehen. Die Herzfrequenz wird beschleunigt, Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, die Muskeln angespannt, die Pupillen geweitet und die Immunabwehr vermindert. Dieser Zustand schwächt auf lange Zeit unseren Körper und macht ihn für Entzündungen und Erkrankungen anfälliger. Durch unseren dauerhaften Stress bekommt unser Körper keine Ruhe mehr, um sich zu regenerieren und zu schützen.

Wirkung von Meditationen wissenschaftlich belegt

Dass Meditation bzw. andere sogenannte „Mind-Body-Methoden“ entzündungshemmend wirken, wurde bereits in mehreren Studien wissenschaftlich nachgewiesen. Wissenschaftler der britischen Universitäten Coventry und Radboud 18 Studien mit 846 Teilnehmern analysiert. Durch den Flucht- bzw. Kampfmodus wird das Molekül „NF-kB, nuclear factor kappa B“ verstärkt produziert, das mit dafür verantwortlich ist, dass entzündungsfördernder Zytokine gebildet werden.

Bei regelmäßiger Wiederholung der 10 Minuten-Meditation bleibt dein Körper auch in Stresssituationen gelassener. Zudem hat der Körper die Möglichkeit, sich zu regenerieren und gegen Entzündungen zu kämpfen.

Fazit

10 Minuten am Tag sind eine geringe Investition für einen entzündungsfreien Körper. Dein Körper bekommt die Chance und die Kraft, sich Entzündungen zur Wehr zu setzen. Selbst Studien belegen diesen Effekt.

Alternativ zur vorgeschlagenen Übung kannst du auch eine geführte Meditation durchführen. Geführte Meditationen findest du auf Spotify, YouTube und vielen weiteren Kanälen.


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