Meditation – Definition und hilfreiche Tipps für Anfänger

Meditieren erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Vielleicht lohnt es sich auch für dich, es einmal mit Meditation zu versuchen? Vor allem Menschen, die gestresst sind, die zu mehr Achtsamkeit und Gelassenheit finden wollen, wenden Meditation an.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Meditation ist eine wunderbare Technik, die zu mehr Entspannung verhilft und die Stress reduzieren kann. Sie ist ein perfektes Werkzeug, um deine eigene Seele besser kennenzulernen.

Vermutlich hast du dir, wenn du dich mit dem Thema Meditation beschäftigt hast, schon ein paar Fragen gesellt. Wie kann ich Meditation lernen? Ist Meditation schwierig? Bringt Meditation für Skeptiker ebenfalls etwas? Kann ich von einer geführten Meditation profitieren? Kann ich mit Meditation Entspannung finden?

Ich möchte auf dieser Seite etwas näher erläutern, was es mit der Meditation eigentlich genau auf sich hat, was sie bewirken kann und wo ihre Grenzen sind.

Was genau ist Meditation?

Vermutlich jedem von uns schießen permanent tausend Gedanken und Fragen gleichzeitig durch den Kopf. Der Job ist anstrengend, die Familie ist fordernd – wo bleibt da noch Zeit für mich selber? Genau hier setzt Meditation an: wenn du meditierst, können sich deine Gedanken regelrecht sammeln und ausruhen. Du kannst verschnaufen und neue Kraft schöpfen. Meditation hilft dabei, zu entspannen, das Selbstbewusstsein zu stärken und innere Klarheit zu schaffen. Meditation und Selbstliebe gehen miteinander einher. Heilende Meditation ist schon uralt. Sie taucht in vielen verschiedenen Kulturen auf.

Da Wichtigste aber: Du lernst dabei, deine Gedanken zu kontrollieren, dich selbst zu erkennen und deine Gefühle zu verstehen. Du gehst dabei in dich, du beobachtest deine inneren Prozesse und lernst, sie besser zu steuern. Klingt gut? Ist es auch.

Fünf Gründe, um sofort mit dem meditieren zu beginnen
1.
In deinem Kopf schaffst du Ruhe.
2. Du wirst gelassener und kannst deinen Stress schnell abbauen.
3. Du steigerst deine Konzentrationsfähigkeit.
4. Durch Meditation kannst du Schmerzen lindern.
5. Du findest zu dir, weil du den Alltagstrubel hinter dir lässt.

Meditation für Anfänger: Meditation lernen

Zu Beginn ist es gar nicht so einfach, die Sache mit dem Meditieren. Sicherlich wirst auch du feststellen, dass die Gedanken einfach so kommen und gehen, es tauchen blitzartig neue Gedanken auf, das Gedankenkarussell ist quasi nicht zu bremsen. Wie soll das also funktionieren? Keine Sorge. Wenn du meditierst, beobachtest du deine Gedanken und Geistesblitze. Dabei sollst du aber nicht reagieren, sondern ausschließlich beobachten und die Gefühle, die entstehen, einfach so hinnehmen. Das fällt dir vermutlich am Anfang schwer. Aber mit der Zeit wird es einfacher! Du konzentrierst dich nur auf deinen Atem, der kommt und geht. Einfacher geht das auf jeden Fall, wenn du bequem sitzt und dir für das Meditieren einen echten Ruhepol schaffst. Ganz nach Geschmack kannst du im Hintergrund leise Meditationsmusik laufen lassen oder du meditierst in völliger Ruhe. Ich mag es gerne mit musikalischer Begleitung, aber das ist letztlich Geschmacksache.

Wenn du dir unsicher bist, ob es so „richtig“ ist, kannst du vielleicht auf eine geführte Meditation zurückgreifen. Mit der Joe Dispenza Meditation wird es auch für Anfänger ganz einfach, das Meditieren zu erlernen. Mir hat die Morgen Meditation von Dr. Joe Dispenza jedenfalls den Einstieg in die Materie „Meditation“ erleichtert. Seine Meditation kann ich jedem Anfänger wärmstens ans Herz legen: Eine geführte Meditation für mehr Selbstliebe, Selbstbewusstsein und mehr Gelassenheit.

Bei was kann Meditation hilfreich sein?

Mit Meditation Entspannung erreichen – genau das ist der Wunsch vieler Meditierender. Meditation hilft dabei, den Stress abzubauen und verbessert zugleich auch deine psychischen und physischen Zustand. Dies geht sogar so weit, dass regelmäßiges Meditieren auch bei ernsthaften, gesundheitlichen Problemen wie Bluthochdruck, hohem Blutzuckerspiegel, hohen Cholesterinwerten und Schmerzen helfen kann.

Mit Meditation Depression bekämpfen

Wer unter Depressionen leidet, dessen Leben steht regelrecht Kopf. Leider helfen hier oftmals nur starke Medikamente. Es gibt aber durchaus auch die Möglichkeit, Depressionen mit Meditation zu bekämpfen. Viele Psychotherapeuten berichten sogar davon, dass das Meditieren ähnlich gute Wirkung zeigt wie eine Psychotherapie oder Tabletten.

Stress vermindern

Stress ist hierzulande ein regelrechtes Massenphänomen. Man vermutet, dass mindestens ein Drittel der Deutschen ihr Stresslevel als zu hoch einschätzen. Das ist Anlass zur Sorge. Denn wer permanent gestresst ist, dessen Gesundheit leidet.

Meditation kann in jedem Fall dabei helfen, Stress zu minimeren. Meditation ist regelrechter Balsam für die gestressten Geist.

Wenn du dich beim Meditieren auf dein Innenleben fokussierst, trainierst du zugleich auch, in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Du wirst gelassener reagieren können und dich weniger gestresst fühlen.

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Neurowissenschaftler konnten anhand von Gehirnscans sogar nachweisen, dass bereits nach 9 Stunden erfolgter Meditation das Gehirn dahingehend verändert wird, als dass der Betroffene sich weniger gestresst fühlt und mit stressbedingten Krankheiten besser zurecht kommt.

Meditation zum Einschlafen

Wenn du unter Schlafproblemen leidest, bist du damit nicht alleine. Fast die Hälfte aller Deutschen leidet ein- oder mehrmals im Leben, manchmal auch dauerhaft, unter Einschlafstörungen. Mithilfe von Meditation einschlafen scheint eine gute Idee zu sein. Gerade hier kann es für Anfänger hilfreich sein, auf eine geführte Meditation zurückzugreifen.

Wann ist die beste Meditationszeit?
Grundsätzlich sind morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen die besten Zeiten. Abends beruhigt es die Gedanken und lässt dich schnell und in Ruhe einschlafen. Morgens bist du vom Kopf noch sehr frei und kannst mit einer guten Meditation perfekt in den Tag starten.

Und beachte: Du kannst genauso eine Meditationsmethode wählen, die du während dem Gehen, an der Ampel oder während der Ampel jederzeit durchführen kannst.

Meditation zur Selbstheilung

Meditation, Selbstliebe und Entspannung hängen miteinander zusammen! Und genau deswegen wirkt Meditation nicht nur entspannend, sondern sie geht noch viel tiefer, als viele annehmen. Messungen von der Hirnaktivität bei Personen, die meditieren, zeigten, dass sich hierbei ein Zustand zwischen Wachen und Schlafen einstellt. Die Hinströme verlangsamen sich und das Gehirn produziert beruhigenden Botenstoffe, die Stress minimieren. Der Blutdruck sinkt, die Atmung verlangsamt sich. Einige Mediziner sind davon überzeugt, dass du mit Meditation nicht nur mehr Ruhe und Ausgeglichenheit erreichst, sondern auch die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Schon mit einer 10-minütigen Meditation zu einem entzündungsfreien Körper.

Wichtig ist aber auch, dass du dir selber gegenüber achtsam bleibst. Das funktioniert nur dann, wenn du auf deinen Körper achtest und Wert auf deine Gesundheit legst. Eine gesunde Lebenseinstellung, gesunde Ernährung und Meditation mit Selbstliebe gehen also immer Hand in Hand. Sie ergänzen sich gegenseitig und sorgen für ein ganz neues Körpergefühl.

Mit Meditation Entspannung erreichen, das ist also gar nicht mal so schwierig. Probiere es am besten einfach mal aus!


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